sanusopt° ist die Abkürzung des lateinischen Ausdrucks
zu deutsch wörtlich: "so gesund wie irgend möglich"
Der Begriff ist entstanden aus der in fünfundzwanzig Berufsjahren als
Apotheker gewonnenen Erkenntnis,
daß zwar jeder weiß, daß er immer
einmal krank werden kann, und daß er zunächst auch immer wieder
gesund werden kann, bis dann irgendwann die erste bleibende Krankheit kommt,
dann die zweite, dritte usw., bis das Leben keine Freude mehr macht,
daß aber kaum einer weiß, daß das
nicht so sein muß, und was er dafür tun kann, daß es nicht
so ist;
daß auch jeder weiß, daß er eines
Tages sterben wird, und der Wunsch, dem Tod zu entrinnen, auch allgegenwärtig
ist,
daß aber kaum einer weiß, daß das
so früh nicht sein muß, und was er dafür tun kann, daß
es nicht so früh ist.
So gibt man sich damit zufrieden, daß man dagegen ankämpfen
könne und wolle, wenn es denn soweit wäre. Und genau das ist
der Fehler! Als ob je einer einen solchen Kampf gewonnen hätte. Da
ist ein Umdenken dringend erforderlich.
Nicht darüber nachdenken, was man gegen Krankheit und Tod tun kann,
sondern was man für die Gesundheit noch tun könnte. Nicht
gegen die Krankheit kämpfen wollen oder gegen den Tod, sondern für
die Gesundheit arbeiten, solange sie noch da ist. Und das beständig,
vom Zeitpunkt der Entstehung an (wobei mit Entstehung nicht Geburt gemeint
ist, sondern der Zeitpunkt der Zeugung) bis zum Lebensende, das ist die
Lösung.
Das muß Einzug halten in den Köpfen der Bevölkerung, und
dabei insbesondere auch der Dienstleister im Gesundheitswesen. Die Sorge
um und für die Gesundheit muß
auf Dauer zum Hauptbestandteil
des alltäglichen Lebens werden, um
Immer und überall aus den jeweils vorhandenen Möglichkeiten jeweils das Beste für die Gesundheit herauszuholen.
Denn Gesundheit ist das, was das Leben vom Tod unterscheidet.